Dipl.-Ing. Dieter Majer

Ministerialdirigent a.D.

Studium

  • Technische Universität Berlin Fachrichtung Maschinenbau und Energietechnik
  • Hochschule Pforzheim, Fachrichtung Wirtschaft und Betriebstechnik
  • Referendariat beim Land Hessen für den höheren technischen Dienst

 Berufstätigkeit

  • 1974-1982: Aufsichtsbeamter beim Land Hessen für die Bereiche Arbeitsschutz, Umweltschutz, Strahlenschutz
  • 1982-1999: verschiedene Hessische Ministerien; zuständig für Aufsicht und Genehmigung von kerntechnischen Anlagen, insbesondere Brennelementfabriken Hanau und Kernkraftwerk Biblis;
  • 1999-2011: Bundesumweltministerium; Leiter des Bereiches Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen mit ca. 50 Mitarbeitern. Im Rahmen dieser Aufgabenstellung u.a. zuständig für Atomrecht, Bundesaufsicht über die atomrechtlichen Behörden der Länder, internationale Angelegenheiten.
  • Seit 2011 im Ruhestand

 Tätigkeiten nach 2011

  • Offizieller Stresstestbeobachter für die Länder Saarland, Rheinland Pfalz und Luxemburg im Hinblick auf das Kernkraftwerk Cattenom in Frankreich.
  • Berater der Bundestagsfraktion der Grünen im Bundestag zu kerntechnischen Themen.
  • Berater verschiedener Bürgerinitiativen zu den Kernkraftwerken Temelin in Tschechien, Gundremmingen in Bayern, Brokdorf in Schleswig Holstein, Fessenheim in Frankreich, Tihange und Doel in Belgien, Leibstadt, Mühleberg, Beznau und Gösgen in der Schweiz.
  • Mitglied INRAG Gruppe (International Nuclear Risk Assesment Group) mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt auf dem Gebiet der kerntechnischen Sicherheit und des Strahlenschutzes.
  • Mitglied einer BUND-Beratungsgruppe auf dem Gebiet des Strahlenschutzes und der kerntechnischen Sicherheit.
  • Dipl.-Ing. Dieter Majer war 37 Jahre leitender Aufsichtsbeamter für kerntechnische Sicherheit und Strahlenschutz in verschiedenen Landes- und Bundesministerien Deutschlands. Er hat in dieser Zeit maßgeblich an der Fortentwicklung der nuklearen Sicherheitsvorschriften mitgearbeitet und die Umsetzung der Sicherheitsvorschriften in deutschen Kernkraftwerken und anderen kerntechnischen Anlagen stark mitgeprägt.
  • Dieter Majer war Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Gremien zur Fortentwicklung der kerntechnischen Sicherheit. Seit seiner Pensionierung im Jahr 2011 hat er verschiedene Regierungen und Bürgerinitiativen zum Thema nukleare Sicherheit beraten.
  • Er ist Mitglied in einer Beratergruppe für den BUND und Mitglied bei der INRAG.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Dieter Majer 2013. „Das Risiko ist nicht mehr kalkulierbar“ Magazin der Schweizerischen Energie-Stiftung SES-1/2013
  • Dieter Majer Februar 2012. „Abschlussbericht zum Stresstest für das Kernkraftwerk Cattenom“
  • Dieter Majer Februar 2013. „Gutachterliche Stellungnahme zur Gefährlichkeit des AKW Brokdorf“
  • Dieter Majer 19.2.2021 „Gutachterliche Stellungnahme zum „Leck vor Bruch“-Nachweis und zu speziellen Fragestellungen bezüglich des AKW Neckarwestheim 2 (GKN II)“
  • Dieter Majer August 2013 „Mögliche Schwachstellen im Primärkreislauf des tschechischen Atomkraftwerkes Temelin“
  • Mitarbeit an der Studie „Risiken von Laufzeitverlängerungen alter Atomkraftwerke“ Oktober 2019 von INRAG
  • Dieter Majer Februar 2014 „Risiko Altreaktoren Schweiz“

Bei Interesse können die Veröffentlichungen beim Autor in elektronischer Form angefordert werden.

Kontakt
Tel. 0049 6122 14225
eMail: dmajer@t-online.de